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Am 13. November 2015 findet der große Landestag des Niedersächsischen Altphilologenverbandes in Braunschweig statt.

Mit Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Freiburg, der zum Thema „Vom Kampf um die Freiheit. Demosthenes' und Ciceros 'Philippische Reden'“ spricht, bekommt der Vormittag - im Lichthof des Städtischen Museums - ein besonderes highlight.

Für die Arbeitskreise am Nachmittag im Wilhelm-Gymnasium halten wir für Sie ein reichhaltiges Angebot vor. Das aktuelle AK-Programm finden Sie in Kürze an dieser Stelle!

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Stellungnahme des Niedersächsischen Altphilologenverbandes zum Entwurf zur Änderung des Erlasses „Schulfahrten"

Die in dem neuen Erlassentwurf „Schulfahrten" vorgesehene Anhebung der erstattungsfähigen Beträge wertet der Niedersächsische Altphilologenverband als einen Schritt in die richtige Richtung.
Die vormaligen Tagessätze waren nicht mehr zeitgemäß, eine Anhebung ist dringend nötig gewesen und macht rückblickend deutlich, zu welch unzumutbaren Konditionen Lehrkräfte zuvor für Schulfahrten von ihrem Dienstherrn entschädigt wurden. Die Anhebung ist ein Zeichen lange vermisster Anerkennungskultur gegenüber dem vielfältigen pädagogischen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, wobei jedoch das Ansinnen, Lehrkräften nur gekürzte Entschädigungspauschalen zu erstatten, inakzeptabel bleibt. Für Auslandsreisen ist zu erwarten, dass bei den Aufwendungen für Unterkünfte Kosten ungedeckt bleiben.

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Zu Beginn der letzten Woche ist der Vorstand des Niedersächsischen Altphilologenverbandes auf die Überlegungen im Kultusministerium, auch für Gymnasiasten in der künftigen Einführungsphase die Verpflichtung zur zweiten Fremdsprache abzuschaffen, aufmerksam geworden und hat sich umgehend mit verschiedenen Schreiben an Kultusministerium, Philologenverband und Presse gewandt, um die Position des NAV deutlich zu machen und sich gegen eine Politik zu stellen, die für die gymnasiale Bildung in unserem Bundesland in mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe wäre.

By Stern (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

Stellungnahme des Niedersächsischen Altphilologenverbandes zum Entwurf zur Änderung untergesetzlicher Regelungen

Der Niedersächsische Altphilologenverband begrüßt ganz ausdrücklich die durch die Schulzeitverlängerung am Gymnasium beabsichtigte Reduzierung der Belastung der Schüler durch den wöchentlichen Pflichtunterricht, da wir uns dadurch ein Wiedererstarken der dritten Fremdsprache in Niedersachsen erhoffen, die im Verlaufe von G8 bei Schülern und Eltern zunehmend an Beliebtheit verloren hat.

Darüber hinaus begrüßt der Niedersächsische Altphilologenverband ebenfalls mit Nachdruck die Entscheidung, den Beginn der zweiten Pflichtfremdsprache im Jahrgang 6 zu belassen, den Beginn der dritten Fremdsprache allerdings von Klasse 7 auf Klasse 8 zu verlegen, ohne dabei die derzeit für diesen Sprachlehrgang vorhandenen Stunden zu reduzieren. Diese Entschleunigung im Spracherwerb sowie die Entzerrung in der Regelung der Sprachenfolge dürften dazu führen, dass Niedersachsens Schüler wieder mehr Sprachen anwählen werden, was zur Stärkung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls wünschenswert ist. Gerade die Alten Sprachen leisten hier einen wertvollen Beitrag, indem sie ein Bewusstsein für die Gemeinsamkeit der europäischen Kulturtradition hervorbringen.

Gleichwohl gibt es auch einige wesentliche Punkte in der neuen Schulgesetzgebung, die der Niedersächsische Altphilologenverband mit großer Skepsis betrachtet: