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Zu Beginn der letzten Woche ist der Vorstand des Niedersächsischen Altphilologenverbandes auf die Überlegungen im Kultusministerium, auch für Gymnasiasten in der künftigen Einführungsphase die Verpflichtung zur zweiten Fremdsprache abzuschaffen, aufmerksam geworden und hat sich umgehend mit verschiedenen Schreiben an Kultusministerium, Philologenverband und Presse gewandt, um die Position des NAV deutlich zu machen und sich gegen eine Politik zu stellen, die für die gymnasiale Bildung in unserem Bundesland in mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe wäre.

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Stellungnahme des Niedersächsischen Altphilologenverbandes zum Entwurf zur Änderung untergesetzlicher Regelungen

Der Niedersächsische Altphilologenverband begrüßt ganz ausdrücklich die durch die Schulzeitverlängerung am Gymnasium beabsichtigte Reduzierung der Belastung der Schüler durch den wöchentlichen Pflichtunterricht, da wir uns dadurch ein Wiedererstarken der dritten Fremdsprache in Niedersachsen erhoffen, die im Verlaufe von G8 bei Schülern und Eltern zunehmend an Beliebtheit verloren hat.

Darüber hinaus begrüßt der Niedersächsische Altphilologenverband ebenfalls mit Nachdruck die Entscheidung, den Beginn der zweiten Pflichtfremdsprache im Jahrgang 6 zu belassen, den Beginn der dritten Fremdsprache allerdings von Klasse 7 auf Klasse 8 zu verlegen, ohne dabei die derzeit für diesen Sprachlehrgang vorhandenen Stunden zu reduzieren. Diese Entschleunigung im Spracherwerb sowie die Entzerrung in der Regelung der Sprachenfolge dürften dazu führen, dass Niedersachsens Schüler wieder mehr Sprachen anwählen werden, was zur Stärkung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls wünschenswert ist. Gerade die Alten Sprachen leisten hier einen wertvollen Beitrag, indem sie ein Bewusstsein für die Gemeinsamkeit der europäischen Kulturtradition hervorbringen.

Gleichwohl gibt es auch einige wesentliche Punkte in der neuen Schulgesetzgebung, die der Niedersächsische Altphilologenverband mit großer Skepsis betrachtet:

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Stellungnahme des Niedersächsischen Altphilologenverbandes zum Entwurf zur Änderung des Erlasses Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen

Der Niedersächsische Altphilologenverband begrüßt ganz ausdrücklich die durch die Schulzeitverlängerung am Gymnasium beabsichtigte Reduzierung der Belastung der Schüler durch den wöchentlichen Pflichtunterricht, da wir uns dadurch ein Wiedererstarken der dritten Fremdsprache in Niedersachsen erwarten. Nach Auffassung des Niedersächsischen Altphilologenverbandes sollte die Landesregierung eine derartige Entwicklung auch im Rahmen dieses Erlasses durch die folgenden Maßnahmen unterstützen:

Der Niedersächsische Altphilologenverband setzt sich aktuell mit seiner Kampagne "Niedersachsen zeigt Flagge" für mehr Bildungsvielfalt durch altsprachlichen Unterricht an der Schule ein.

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