Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Der NAV lädt herzlich ein zum Landestag mit griechischem Schwerpunkt nach Hannover ins Kaiser-Wilhelm-und-Ratsgymnasium am Freitag, dem 13. September 2024

Für den Hauptvortrag zum Zentralabiturthema Medea konnten wir Prof. Dr. Bernhard Zimmermann (Freiburg) gewinnen! Auch Arbeitskreise zu den lateinischen Zentralabiturthemen werden angeboten!

Prof. Dr. Bernhard Zimmermann

Fremde und Frau. Euripides' Medea

In dem Vortrag wird die 431 v. Chr. aufgeführte Medea im literaturgeschichtlichen Zusammenhang der Auseinandersetzung der Griechen mit dem Fremden vorgestellt und der Frage nach der Bedeutung und Funktion tragischer Protagonistinnen nachgegangen.

Gemeinsame Erklärung der Fachverbände

Fachverband Moderne Fremdsprachen in Niedersachsen

Niedersächsischer Altphilologenverband

Am 27. Juni 2025 hat das Niedersächsische Kultusministerium die schulfachlichen Eckpunkte zur Neugestaltung der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe mit der Versendung an alle Gymnasien und Gesamtschulen veröffentlicht.

Die in diesem Eckpunktepapier geplante Stundentafel sieht unter den verpflichtend zu belegenden Fächern - „Pflichtbereich“ mit 14 und „Wahlpflichtbereich I“ mit 10 Wochenstunden - nur eine fortgeführte Fremdsprache vor. Hier wird Englisch dominieren, weil die Schulen die in Jahrgang 11 belegte Fremdsprache auch für die Jahrgänge 12 und 13 garantieren müssen. Somit ist sehr ernsthaft zu befürchten, dass an den allermeisten niedersächsischen Gymnasien in der Sekundarstufe II Französisch, Latein und Spanisch aus schulorganisatorischen Gründen nicht mehr als fortgeführte Fremdsprache angeboten werden könnte.

Im Wahlbereich I wäre eine Fremdsprache gar nicht wählbar – das vom Kultusministerium traditionell als sprachlich-literarisch-künstlerisch definierte Aufgabenfeld A wird im Eckpunktepapier auf die Fächer Musik, Kunst, Darstellendes Spiel reduziert. Die Belegung einer zweiten Fremdsprache in der Sekundarstufe II wäre nur noch im Wahlpflichtbereich II möglich. Da Niedersachsen plant, die Zahl der Pflichtfächer zu reduzieren, würden die zweiten Fremdsprachen künftig nur noch im optionalen Bereich rangieren und eine dritte wäre nicht mehr vorgesehen. In der derzeitigen Verordnung haben zwei Fremdsprachen generell den Rang von Hauptfächern des Pflichtbereiches. Eine dritte Fremdsprache kann entsprechend der Anwahlzahlen an den Schulen neu begonnen oder fortgeführt werden.

Derzeit ist die Fortführung ihrer zweiten Fremdsprache in Jahrgang 11 den Schülern garantiert (gemäß VO-GO 8.3.1). Nach den neuen Planungen könnten aber die zweiten Fremdsprachen nur dann fortgeführt werden, wenn die Anwahlzahlen und das schulische Angebot dies ermöglichen. Eine Schwerpunktsetzung im sprachlichen Bereich ist im Eckpunktepapier gar nicht mehr vorgesehen – im Widerspruch auch zum betonten Anspruch, die geplante Neuordnung orientiere sich „an den Bedarfen der Schülerinnen und Schüler“, um ihnen „Flexibilität und Wahlmöglichkeiten“ zu ermöglichen, was auch für sprachlich Interessierte gelten muss. Lediglich Schüler, die in der Mittelstufe keine zweite Fremdsprache erlernt haben und sie daher vierstündig als Abiturvoraussetzung benötigen, könnten diese neu beginnend erlernen.

Im Wahlbereich II wären für Fremdsprachen maximal 3 bzw. 4 Wochenstunden vorgesehen. Das benachteiligt alle Lernenden, die z.B. aufbauend auf Spanisch/Französisch als dritte Fremdsprache zusätzlich Latein anwählen möchten, oder andersherum auf der Basis von Latein eine moderne Fremdsprache erlernen wollen, die oft als Studienvoraussetzung verlangt wird. Die Fremdsprachen sind somit in der Entwurfsfassung gegenüber den anderen Fächern sehr massiv benachteiligt.

Wir stellen fest: In einer zukünftigen Stundentafel für den Jahrgang 11 müssen die weiteren (zweite und mögliche dritte) Fremdsprachen notwendigerweise mit bis zu 6 bzw. 7 Wochenstunden (wenn eine davon neu begonnen wird) rechtsverbindlich verankert sein. Die Möglichkeit zur Belegung zweier weiterer Fremdsprachen ist auch erforderlich, um z.B. die durch die Kultusministerkonferenz geregelten Abschlüsse „Latinum“ und „Graecum“ erwerben zu können. Vergleichbares gilt für die GER-Niveaustufen in den modernen Fremdsprachen.

Die von der Kultusministerkonferenz verabschiedete „Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung“ formuliert als Mindeststandard unter Punkt 7.3, dass in der Einführungsphase grundsätzlich zwei Fremdsprachen zu belegen sind. Als Ausnahme ist lediglich formuliert, dass eine weitere Fremdsprache entfallen kann, wenn man vor Eintritt in die gymnasiale Oberstufe eine zweite Fremdsprache mindestens vier Jahre erlernt hat. Die niedersächsischen Planungen sehen nun vor, die bei der KMK als Ausnahme formulierte Variante, mit nur einer Fremdsprache die Sekundarstufe II zu durchlaufen, zum Regelfall zu erklären.

Niedersächsische Schüler würden mit dieser Neufassung in ihrer Studierfähigkeit stark benachteiligt:  in ihren Möglichkeiten zum Studium im europäischen Ausland, der Rezeption fremdsprachiger Forschungsansätze und in der Entwicklung ihrer bildungssprachlichen Kompetenzen.

Eine engagierte Spanisch- und Französischkollegin hat in dieser Sache folgende Petition, die wir für unterstützenswert erachten, auf den Weg gebracht:

openpetition.de/!pclhm


 

Einladung

zum

 Landestag des Niedersächsischen Altphilologenverbandes

- Latinistentag -

26. September 2025

Ulricianum, Aurich

Gymnasium Ulricianum von-Jhering-Straße 15 26603 Aurich

Programm

11.00 Uhr       Musikbeitrag des Ulricianum

11.05 Uhr       Eröffnung der Landestagung und Grußworte

11.25 Uhr       Musikbeitrag des Ulricianum

11.30 Uhr       Vergil, Aeneis

Prof. Marcus Schauer, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

anschließend Möglichkeit zu Nachfragen und Diskussion

12.30 Uhr       Mittagspause & Möglichkeit zur Sondierung der Angebote der Verlage

13.45 Uhr       Arbeitskreise I

14.30 Uhr       Kaffeepause

14.45 Uhr       Arbeitskreise II

15.30 Uhr       Kaffeepause

15.45 Uhr       Arbeitskreise III

Zwischen Leer Hbf und dem Ulricianum Aurich wird ein kostenfreier Bus-Transfer eingerichtet. Abfahrt vormittags ab Leer: voraussichtlich 10.20h und nachmittags ab Aurich 15.45h und 16.45h. Bitte melden Sie sich per auf www.navonline.de verbindlich für diesen Shuttle-Service an.

Durchgehende Zugverbindungen:

Hinfahrt am Fr., 26. Sept. 2025

Rückfahrt am Fr., 26. Sept. 2025

Hannover Hbf

▼ 06.45 (IC) 07.03 (RE)

20.38 (RE) 21.13 (IC)

Leer Hbf

09.14 (IC)    10.13 (RE)

17.41 (RE) 18.41 (IC) ▲

!Angaben ohne Gewähr!

oder Buslinie 410 ab Emden Hbf bis Aurich, Gymnasium (ca. 50 Minuten)

 

PKW-Parkplätze kostenfrei an der Sparkassen-Arena Enderstrasse direkt am Gymnasium Ulricianum.

 

 

13:45 – 14:30

Arbeitskreise

1

Prof. Günther Nesselrath, Göttingen

Ein großes „Beinahe, aber“? Die Ilias im Rahmen des Mythos vom Trojanischen Krieg. Der Arbeitskreis wird sich mit den Eigenarten der Zeitstruktur und der Handlungsdarstellung befassen, die die Ilias in ihrer

Behandlung des Stoffs des Trojanischen Krieges zeigt.

2

Dr. Joachim Häger, Minden

Leidenschaftlich und leidensfähig? - Der jüngere Plinius als maritus im Spiegel seiner Ehebriefe. Wie an der Themenformulierung ablesbar ist, werden in dem avisierten Arbeitskreis sowohl männliche als auch weibliche

Rollenbilder im plinianischen Briefcorpus beleuchtet.

3

Dr. Ulrike Bethlehem, Groß Ilsede (Kreis Peine)

"Gehört - gesprochen - gelernt: mit lebendigem Latein zu nachhaltigem

Spracherwerb" - Wie aktivsprachliche Elemente in Grammatikeinführung und -übung die Sprachbeherrschung fördern.

4

Sophie Maas, Göttingen

Deutsche Wortschatzfähigkeiten Lernender und ihre Bedeutung im sprachsensiblen Lateinunterricht - Im Arbeitskreis steht der fachspezifische deutsche Wortschatz in Form der Lernbedeutungen im Fokus. Zudem werden wir schwierigkeitsbestimmende Merkmale aufseiten der Wörter sowie individuelle Merkmale der Schüler:innen, die deren Wortschatzfähigkeiten

vorhersagen, thematisieren.

5

Dr. Almuth Märker, Leipzig

Griechische Bruchstücke entrollen. Einblick in die Papyrussammlung der Universitätsbibliothek Leipzig".

6

Susanne Lorenzen, Berlin

! Der Arbeitskreis dauert runde 90 Minuten und umfasst somit den Zeitraum bis 15.45 Uhr!

Szenische Interpretation lateinischer Texte - Szenische Interpretation ist eine Unterrichtsmethode zum Textverständnis, bei der literarische Texte, aber auch Lehrbuchtexte in der Spracherwerbsphase mittels theatraler Verfahren gedeutet werden. In der geplanten Veranstaltung wird es nach einer theoretischen Einführung in das Verfahren auch zur praktischen Anwendung mit den Teilnehmenden kommen, sodass ein Einsatz der Methode im

Unterricht leicht durchführbar ist.

7

Philipp Niederau, Aachen

Digitales Arbeiten mit Navigium: Online-Tests und Prüfungen

In diesem Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie Tests und Prüfungen mit Navigium ganz einfach erstellen und durchführen können. Profitieren Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler von attraktiven Übungsformaten und der automatischen Auswertung. Wenn Sie Ihr Tablet oder Notebook mitbringen,

können Sie die gezeigten Funktionen direkt selbst ausprobieren.

 

14:45 – 15:30

 

8

Stefan Gieseke, Hannover

"Sokrates als Lehrer der Tugend" - Die Kompetenz eines Staatsmannes Textauszüge aus Buch III der Memorabilien stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Dort sind die Rolle der Tugenden für die Gestaltung der Polis- Gemeinschaft sowie die Qualitäten eines Bürgers thematisiert. Die vorgestellten Texte sind sowohl geeignet als Lektüre in der Q-Phase (zu LT 7)

als auch im Rahmen der Einführungsphase.

9

Dr. Matthias Hengelbrock, Oldenburg

Plinius’ Briefe im Lateinunterricht - Nach einer kritischen Sichtung der KC- Vorgaben zum Leitthema „Römische Briefliteratur“ wird erstens das didaktische Potential der Plinius-Briefe ausgelotet. Zweitens werden an konkreten Beispielen methodische Fragen bezüglich des Erwerbs der autorenspezifischen Kompetenzen erörtert. Drittens geht es um eine Einbettung des Leitthemas in die Kultur und Gesellschaft des Prinzipats.

Viertens wird ein Überblick über aktuelle Plinius-Ausgaben gegeben, die für

unsere Zwecke brauchbar sind.

10

Christian Löhr, Hannover & Leipzig

Latine loqui quomodo cum discipulis? Nonnullis nostrum facultas cum discipulis Latine loquendi aut res molesta aut sine eventu esse videtur. Scilicet neque est difficillimum nec inutile interceptum. Immo verbis simplicibus magis quam elegantibus utamur! Audeamus incipere! Sinamus etiam menda

facere in lingua Latina cum alliis loquendo.

 

11

Jan-David Gendek & Moritz Raab, Hannover

Lateinunterricht effektiv planen - ein Modell einer kompetenz- und textorientierten Unterrichtsreihe. Vorgestellt wird ein Modell einer Unterrichtsreihe in Makro- und Mikrostruktur, in dem einzelne Unterrichtssequenzen lernlogisch, textorientiert und kompetenzbezogen verortet werden. Ausgehend von Praxisbeispielen sollen dann gemeinsam Vor- und Nachteile des Vorgehens diskutiert werden.

12

entfällt

 

13

Anja Svenson-Ludwig & Gabriele Heimann, Stade

Mitmach-Parcours "Latein entdecken!" - Wie können wir wieder mehr junge Schülerinnen und Schüler für Latein als 2. Fremdsprache begeistern?" Im Arbeitskreis wird der Mitmach-Parcours "Latein entdecken"* vorgestellt, den die Stader Gymnasien seit ein paar Jahren in Kooperation mit dem Museum Schwedenspeicher anbieten. Unsere Zielgruppe sind Viert- oder Fünftklässler. In Kleingruppen erfahren die jüngeren Schüler:innen - begleitet und angeleitet von unseren Neuntklässler:innen - an bis zu vierzehn Stationen viel Wissenswertes über Latein und die römische Kultur an einem außerschulischen Lernort (BNE). Wir berichten über Planung, Durchführung, mögliche Organisationshürden und stellen sämtliche Materialien den Teilnehmenden anschließend zur Verfügung.

* ursprünglich von Anna-Charlotte Vehling und dem Museum August Kestner in Hannover entwickelt

14

Philipp Niederau, Aachen

Digitales Arbeiten mit Navigium – siehe Nummer 8

 

15:45 – 16:30

 

15

Achim Graf, Aurich

Altsprachlicher Unterricht zum Anfassen – Medien und Materialien im Altgriechisch- (und Latein-)Unterricht: In diesem praxisnahen Workshop erproben wir innovative Wege, den altsprachlichen Unterricht durch den gezielten Einsatz archäologischer Funde, digitaler Medien und greifbarer Materialien lebendig zu gestalten. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Sprache und Sachkultur: Wie lassen sich Grammatik, Wortschatz, Texte und Sachinhalte mit archäologischen Objekten und Anschauungsmaterial didaktisch sinnvoll verknüpfen? Welche medialen Zugänge (z. B. 3D-Modelle, Virtual Reconstructions, Repliken, Kostüme etc.) bieten Schülerinnen und Schülern ein tieferes Verständnis antiker Lebenswelten? Welches Potential kann der altsprachliche Unterricht entfalten, um - im wahrsten Sinne des Wortes - ästhetische Bildung zu vermitteln?

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte und Referendare sowie alle Interessierten, die den altsprachlichen Unterricht als mehr als nur ein Sprachfach erfahrbar machen wollen – mit Methoden, die den Unterricht

buchstäblich greifbar machen.

16

Dr. Matthias Hengelbrock,

Oldenburg

Plinius’ Briefe im Lateinunterricht – siehe Nummer 10

17

Frank Luengen, Aurich

Tutte le strade portano a Roma! Rom als Ziel von Studienfahrten: Hinweise zu Planung und Programm: Erfahrungsaustausch für Rom-Anfänger und

-Fortgeschrittene.

18

Dr. Frank Wittchow, Verden

Römische Geschichtsschreibung - In dem Arbeitskreis sollen Funktionen und Traditionen der römischen Historiographie von den ersten Annalisten bis zur Kaiserzeit vermittelt werden. Im Zentrum stehen die Schulautoren Sallust, Livius und Tacitus und ihre programmatischen Aussagen zur

Geschichtsschreibung.

19

Dirk Boberg, Hildesheim

P 5 – Prüfung im Fach Latein - In der Veranstaltung wird auf Grundlage der AVO_GOBAK und der EPA Latein der rechtliche Rahmen umrissen.

Ausgehend von der Problematik, aber auch den Chancen einer mündlichen

Prüfung sollen dann Überlegungen zur Vorbereitung und zu Prinzipien der Ausgestaltung einer solchen angestellt werden. Die Vorstellung eines

 

   

Praxisbeispiels soll in ein Fachgespräch münden und den Arbeitskreis

abschließen.

20

Dr. Friedgar Löbker & Ina Tebben, Aurich

Die römische Satire am Beispiel von Petron und Apuleius unter Berücksichtigung moderner Literaturtheorien - In antiken Texten begegnen uns häufig längere Erzählungen: Denken wir an die Odyssee Homers oder an Vergils Aeneis. Insbesondere die griechisch-römischen Historiker stellen Geschichte erzählend da (z.B. Thukydides, Tacitus). Dabei tritt der Autor mit dem Adressaten bzw. Rezipienten in einen Dialog. Er bedient sich einer seiner Intention gemäßen Sprache und Diktion, der Stilistik und Perspektivität sowie vieler anderer Gestaltungsmittel. So stellt sich die Frage, wie diese Mittel als Untersuchungsgegenstände für eine ergiebige Interpretation im Schulunterricht zur Geltung kommen können. Die narratologische Analyse des französischen Literaturwissenschaftlers Gérard Genette (geb. 1930) gehört dabei zu den bekanntesten. Diese wird am Beispiel zweier Novellen aus den Satyrica Petrons (110-113) und den Metamorphosen des Apuleius (IX 5-7) vorgestellt. Dabei soll geprüft werden, welche Kriterien für eine ergiebige Textinterpretation zugrunde gelegt werden können. Der Arbeitskreis ist für interpretatorische

Aufgabenformate im Zentralabitur kompatibel.

21

Philipp Niederau, Aachen

Digitales Arbeiten mit Navigium – siehe Nummer 8

Wichtige Hinweise:

Shuttle-Service

Es wird einen kostenfreien motorisierten Shuttle-Service vom Bahnhof Leer nach Aurich zum Ulricianum geben (Zeiten siehe oben).

Mittagessen

Für das Mittagessen durch einen externen Caterer werden bei der Anmeldung Essensmarken für 8 € verkauft.

Anmeldung – Eintritt – Teilnahmebescheinigung

Jeder Besucher des Latinistentags muss sich im Veranstaltungsbüro im Vorraum der Aula anmelden. Das Veranstaltungsbüro ist ab 10.00 Uhr besetzt. Der Eintritt beträgt 30,-- €. 

Für NAV-Mitglieder und Mitwirkende ist der Eintritt selbstverständlich frei (Mitgliedsbeitrag 30,-- € pro Jahr, für Referendare ermäßigt 8,-- €).

Im Veranstaltungsbüro erhalten Sie auch die Teilnahmebescheinigung.

» zur Anmeldung mit Shuttleservice

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Universität Göttingen lädt herzlich an den Fächern Latein, Griechisch und (Alter) Geschichte Interessierte kurz vor den Sommerferien ein.

Schnuppern Sie ein bisschen Campus-Luft an der Universität „Georgia Augusta“ in Göttingen!

Willkommen sind ganze Kurse, aber auch Schülerinnen und Schüler ohne begleitende Lehrkraft.

Webseite des Seminars für Klassischen Philologie: www.uni-goettingen.de/de/47616.html

Tag der Alten Sprachen an der Georgia Augusta in Göttingen am 20. Juni 2025, 10.30 – 16.00 Uhr,

im Seminar für Klassische Philologie, Humboldtallee 19 

 

Der Niedersächsische Altphilologenverband spendiert allen Teilnehmenden das Mittagessen in der Mensa.

Alle Teilnehmende: BITTE EIGENEN BECHER/ TASSE MITBRINGEN!

Zur Übersicht über die Teilnehmerzahl bitten wir Sie, in einer kurzen Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzukündigen, mit wie vielen Schüler(innen) Sie nach Göttingen kommen!

Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen. Mit freundlichen Grüßen

Christian Löhr (Vorsitzender des NAV)                                                 Hannover, 30. April 2025

 

Programm:

10.30 - 11.45 Uhr Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben (ZHG 105)

Information zum Studium der Alten Sprachen von Nadine Fröhlich sowie zwei Kurzvorträge mit Bezug zu Zentralabiturthemen:

  1. Nadine Fröhlich, Einführung in das Studium des Lateinischen und Griechischen
  2. Dr. Heinz-Günther Nesselrath, Platons Gorgias und die Stärken und Schwächen der Demokratie
  3. Dr. Peter Kuhlmann, Ciceros De re publica: Antiker und moderner Staat im Vergleich

Gelegenheit zur Nachfragen bei den Experten!!

11.45 - 12.45 Uhr         Mittagspause mit Essensmöglichkeit in der Mensa (bezahlt vom NAV)

13.00 - 14.00 Uhr         (KWZ am Institut für Klassische Philologie) Workshops:

  1. Anne Krüger / Jacob Samel: Schreiben auf Erde, Lesen aus den Sternen - Die erste Schriftkultur unserer Geschichte (Altorientalistik)
  2. Johannes Wegener: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers “ - Antike (Münzen) zum Anfassen
  3. Lars Wattenberg: Von wegen "tote Sprache" - Das Fortleben des Lateinischen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit
  4. Nadine Fröhlich: Zorn, Groll und andere emotionale Ausbrüche: Die mēnis des Achilleus als ein Kernthema der homerischen Ilias
  5. Sophie Maas / Greta Schneider: Lateinische Stilübungen für Schüler:innen
  6. Anna Wiegand: Träume und Traumdeutung in der antiken Literatur
  7. Nicolas Goldmann: Vorstellungen von Natur in lateinischen Texten

Seminarräume nach Absprache: KWZ 2.739, KWZ 3.601, KWZ 1.601, KWZ 0.608, KWZ 0.601, KWZ 0.376, KWZ 2.121.

ab 14.00 Uhr Kaffeetrinken und Austausch mit Studierenden im Seminargarten

14.30 Uhr für Interessierte eine Führung durch die Seminarbibliothek

14.30 Uhr und evtl. auch 15.30 Uhr: Führungen durch die Abgusssammlung im nahe gelegenen Archäologischen Institut, Nikolausberger Weg 15, 37073 Göttingen

Die Sammlung der Gipsabgüsse antiker griechischer und römischer Statuen/ Reliefs/ Büsten etc. ist mit nahezu 2000 Objekten eine der größten Einrichtungen ihrer Art. Bereits 1765 begonnen, ist sie weltweit die älteste universitäre Abguss-Sammlung. Seit 2004 sind ihre Bestände online abrufbar im “Virtuellen Antikenmuseum” (VIAMUS).