landestag 2019 teaser

Einladung

zum

 Landestag des Niedersächsischen Altphilologenverbandes

- Latinistentag - 20. September 2019

Clemens-August-Gymnasium, Bahnhofstr. 53, Cloppenburg

Programm

 

10.15 Uhr Musikbeitrag des CAG
10.20 Uhr

Eröffnung der Landestagung durch die Vorsitzende des NAV, Fr. Dr. Katja Sommer

10.35 Uhr

Begrüßung und Grußworte

11.15 Uhr  Musikbeitrag des CAG
11.30 Uhr

Aeneas: Flüchtling – Held – Stammvater – Mensch. Mögliche Lektüren von Vergils Aeneis 

Prof. Dr. Christine Schmitz, Münster   

12.30 Uhr Mittagspause & Möglichkeit zur Sondierung der Angebote der Verlage
14.00 Uhr Arbeitskreise I
14.45 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Arbeitskreise II
15.45 Uhr  Kaffeepause
16.00 Uhr   Arbeitskreise III
16.45 Uhr Ende des Landestages

 

Latinistentag 2019  - Arbeitskreise +++ aktualisiert +++

 

14:00 – 14:45

 Alle Arbeitskreise finden im „Alten Finanzamt“ statt.

1

Wieland Richter

Raum: D 210

Mündliche Abiturprüfungen

Mündliche Abiturprüfungen stellen sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrerinnen und Lehrer häufig besondere Stresssituationen dar. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der knappen zur Verfügung stehenden Zeit ihre Kenntnisse und ihr Verständnis von Inhalten und Zusammenhängen nachweisen – dies nach einer Vorbereitungszeit, die weniger als der Hälfte der gewohnten, in Klausuren zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit entspricht. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen situationsadäquat und adressatenspezifisch präzise und dennoch offene Fragen stellen bzw. Impulse setzen und schon bei einer von Missverständnissen beeinträchtigten Übersetzung Hilfestellungen geben.

In dem Arbeitskreis sollen auf der Grundlage der Bestimmungen anhand von Beispielen einige Anregungen zur besseren Handhabung dieser Prüfungssituation gegeben werden.

2

Stefan Gieseke

Raum: D 209

Gesprächskreis „Zentralabitur Griechisch“

In dem Arbeitskreis soll zunächst ein Austausch über die Erfahrungen mit den letztjährigen Abituraufgaben im Fach Griechisch stattfinden. Anschließend wird auf die Gestaltung der Schülermaterialien und die Aufgabenformate der „weiteren Aufgaben“ eingegangen. Auch künftige Veränderungen wie etwa Aufgaben, die die Übersetzung vorbereiten, oder die Nutzung der Grammatik werden ebenfalls angesprochen.

3

Christian Löhr

Raum: D 207

Altgriechisch als Arbeitsgemeinschaft

An einigen Gymnasien wird Altgriechisch als AG angeboten. Vorgestellt werden Konzept und Materialien der AG „Altgriechisch und die Antike erkunden“, die der Referent an der Hannoverschen Wilhelm-Raabe-Schule nunmehr im dritten Halbjahr fortlaufend für die Jahrgänge 5 bis 9 anbietet. Die Lerngruppe setzt sich aus Teilnehmern mit unterschiedlichem Kenntnisstand zusammen. Während in kleinen Schritten Griechisch gelernt wird, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, die griechisch-römischen Antike zu erkunden. Erfahrungsaustausch und Anregungen sind sehr willkommen.

4

Dr. Dorit Funke

Raum: D 306

Mittelalterliche Anfangslektüre

Mit der Übergangslektüre kommen die SchülerInnen erstmals mit lateinischer Originalliteratur in Berührung. Um diesen Lektüreeinstieg motivierend zu gestalten, ist die Auswahl geeigneter Texte bedeutsam. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden eher unbekannte mittellateinische Texte kennen, prüfen diese auf ihre Tauglichkeit für die Übergangslektüre und entwickeln eigene Herangehensweisen und Interpretationsmöglichkeiten. Ein Reader mit Materialien wird zur Verfügung gestellt.

5

Prof. Dr. Peter Kuhlmann

Raum: D 305

Sprachbildung im Lateinunterricht – Impulse für die Praxis

Sprachförderung stellt heute in Deutschland eine besondere Herausforderung für die Schule dar: Zum einen weisen immer mehr Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund auf und sprechen in ihrem häuslichen eine andere Sprache als Deutsch. Zum anderen sind auch viele junge deutsche Muttersprachler aufgrund der Nutzung elektronischer Medien heute sprachlich anders sozialisiert als in früheren Zeiten. Insbesondere die Normen der schriftlichen Standardsprache spielen im Alltag heutiger Schülerinnen und Schüler eine zunehmend geringere Rolle. Im Lateinunterricht durchlaufen die Lernenden von Anfang an einen systematischen Durchgang durch das lateinische Sprachsystem, das wiederum stets mit der deutschen Zielsprache kontrastiert wird. Auch durch das Verfahren des Übersetzens werden Lernende mit den Normen der Zielsprache konfrontiert und können diese einüben. Die Vermittlung von metasprachlichen Kategorien kann zudem bei der Ausbildung von Sprachbewusstheit und Sprachreflexion helfen. Im Arbeitskreis werden einige zentrale Aspekte einer solchen Sprachförderung aufgezeigt – v.a. am Beispiel besonderer schriftsprachlicher Kategorien im Deutschen (z.B. Genitiv, Konjunktiv, Präteritum).

6

Prof. Dr. Dennis Pausch

Raum: D 404

nec adfirmare nec refellere: Livius’ distanzierter Umgang mit der römischen Frühgeschichte

Während bei der Beschäftigung mit Livius’ Werk ab urbe condita in der Schule vor allem die affirmative Vermittlung traditioneller Wertvorstellungen anhand exemplarischer Heldentaten im Vordergrund steht, hat die Forschung der letzten Jahrzehnte gerade für die Darstellung der römischen Frühgeschichte die wiederkehrende Distanzierung des Autors von den dort wiedergegebenen Geschichten betont und die auf diese Weise erzeugten Zweifel des Lesers an der vollständigen Rekonstruierbarkeit von Vergangenheit als zentrale Aussage des Textes verstanden. Wie sich solche, oft als postmodern etikettierten Lesarten mit den primären Zielen der Auseinandersetzung mit Livius im Unterricht verbinden lassen, soll im Rahmen des Arbeitskreises diskutiert werden.

Dennis Pausch verfasst den Artikel Livius für das neue fachdidaktische Lexikon von Stefan Kipf.

7

Anna-Charlotte Vehling

Raum: D 403

Begeisterung für Latein wecken durch den Latein-Entdeckertag

Immer mehr Schulen müssen um Latein- und erst recht um GriechischschülerInnen kämpfen. Lehrerinnen und Lehrer der alten Sprachen müssen kreativ werben und viel Werbung für ihre Fächer machen. Aber woran liegt das? Warum fehlt das Interesse an den alten Sprachen? Zum einen liegt es wohl an dem schlechten Ruf, der durch (Groß-)Eltern verbreitet wird, die von strengen Lehrern und langweiligen Unterrichtsstunden berichten. Zum anderen liegt es auch an der Unwissenheit, was im Lateinunterricht passiert. Die Unwissenheit erstickt jedes Interesse der Kinder durch Sätze wie: „Tote Sprachen braucht man eh nicht“ oder „Lateinunterricht ist nur langweilige Grammatik und Übersetzen von ewig langen Schlachtbeschreibungen“.

Dieser Voreingenommenheit versuchen wir mit dem Projekt des Lateientdeckertags entgegenzuwirken. Schon Grundschüler für Latein und Griechisch zu begeistern, das ist die Idee des Lateinentdeckertags, der seit drei Jahren in Kooperation mit dem Museum August Kestner in Hannover stattfindet. Die SchülerInnen bekommen einen Vormittag lang die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen zu entdecken, welche Inhalte im Lateinunterricht vermittelt werden. In spielerischer Weise, lernen die GrundschülerInnen was sich hinter Übersetzen, Grammatik, Wortschatz und Kultur verbirgt und können sich so am Ende der 4. oder 5. Klasse hoffentlich weniger voreingenommen für eine Sprache entscheiden.

Im Arbeitskreis wird das Projekt „Lateinentdeckertag“ vorgestellt. Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Stationen des Lateinentdeckertages kennenzulernen und auszuprobieren. In offenem Austausch sollen Möglichkeiten der Umsetzung (auch ohne Unterstützung eines Museums) oder auch die Durchführung beim Tag der offenen Tür diskutiert werden.

Die Materialien stelle ich Ihnen nach dem Arbeitskreis für Ihre eigenen Veranstaltungen gerne zur Verfügung. Bringen Sie dazu bitte einen USB-Stick mit.

8

Johanna Niederau

Raum: D 303

Digitales Arbeiten mit Navigium

Ergänzen Sie Ihren Lateinunterricht digital bei Wortschatz-, Grammatik- und Textarbeit mit der Lehr- und Lernsoftware Navigium-Online.

Die Schulen stehen heute vor der Herausforderung, den Unterricht digital zu gestalten und dadurch einen spürbaren Mehrwert zu generieren.

Für das Fach Latein haben wir mit der Lehr- und Lernsoftware “NAVGIUM-Online” eine passende Softwarelösung entwickelt.

In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Ihren Unterricht nicht digital ersetzen, sondern gezielt ergänzen können. Sie werden merken, wie attraktiv und motivierend es für die Schüler sein kann, neue Darstellungs- und Arbeitsweisen und Übungsmöglichkeiten zu sehen. 

Uns ist die einfache technische und inhaltliche Handhabung sehr wichtig. Gerne können Sie bei diesem Workshop das Gezeigte gleich am eigenen Tablet oder Laptop ausprobieren und unseren Probezugang im Anschluss für die ganze Schule ein halbes Jahr unverbindlich testen.

 
 

15:00 – 15:45

 

9

Prof. Dr. Peter Kuhlmann

Raum: D 305

Sprachbildung im Lateinunterricht – Impulse für die Praxis

Beschreibung s.o. Nr. 5

10

Christian Löhr

Raum: D 207

Placetne cum discipulis Latine loqui?

Loquamur Latine? In institutione scholastica? Estne operae pretium?

Was sich im Anfangsunterricht leicht realisieren lässt, findet später immer weniger Raum.       Quaestio: Quod nomen tibi est?/ Quis tu es? - Responsum: Mihi nomen est.../ Ego sum...

Nach der Vorstellung nützlicher Unterrichtsmaterialien für Schüler zum Lateinsprechen sollen im Gespräch Erfahrungen und Impulse ausgetauscht werden, wie es gelingen kann, den Schülern Latein auch als lebendige und dereinst im Alltag gesprochene Sprache zu vermitteln. Als Schwerpunkt bietet sich zunächst der Unterricht in den ersten Lehrbuchjahren an.

11

Prof. Dr. Michael Lobe

Raum: D 210

Augusteische Arachnophobie

In Ovids Werk wimmelt es von antiaugusteischen Unbotmäßigkeiten. Der in den Metamorphosen geschilderte Wettstreit zwischen der Göttin Athene und der Künstlerin Arachne lässt sich auf mehreren Ebenen lesen und hält etliche Überraschungen bereit.

12

Stefan Gieseke, Carsten Oetjen

Raum: D 209

Konflikt und Streitgespräch - Textpassagen der Leitthemen 3 und 15 (Abitur 2021)

Im laufenden Semester wird im Leitthema 3  (Xenophon, Hellenika) die Tyrannis der Dreißig als Lektüreinhalt genannt. Der sich langsam steigernde Konflikt zwischen Theramenes und Kritias wird von Xenophon vor allem in den Reden deutlich gemacht. Auf erste Einwände des Theramenes gegen die Gewalttaten der Dreißig reagiert Kritias noch freundschaftlich. Diese kurze Passage soll genauer in den Blick genommen werden (Xen. Hell.,2, 15-18).

Im kommenden Semester steht im Rahmen des Leitthemas 15 die Lektüre des Konflikts zwischen Achill und Agamemnon im Mittelpunkt. Die Worte, die Agamemnon im Höhepunkt des Streites an Achill richtet, werden den Gegenstand der Analyse bilden (Homer, Ilias, A 173-187).

13

Stefanie Abraham

Raum: D 306

Angebote des Museum August Kestner, Hannover, für Lateinschüler

Das Museum August Kestner bietet seit vielen Jahren Museumsgespräche und Workshops für Lateinklassen in der römischen und griechischen Sammlung des Museums an.

Schwerpunktmäßig behandeln die Gespräche den Alltag im antiken Rom, da die Objektlage zu diesem Thema vielfältig ist. Stefanie Abraham, freie Mitarbeiterin am Museum August Kestner, stellt die vielfältigen und neuen Themen, Angebote und Workshops vor und gibt Einblicke in die Sammlung des Museums.

14

Dr. Frank Wittchow

Raum: D 404

Livius-Lektüre für die E-Phase

Livius war früher selbstverständlicher Bestandteil auch der Mittelstufenlektüre; heute muss man aber feststellen, dass sein sprachliches Niveau an vielen Stellen eine Herausforderung für SuS darstellt. In der E-Phase kann er deshalb aber ein guter Sparringspartner zu Vorbereitung auf die Q-Phase sein. Besonders wenn in den folgenden Leitthemen ein anderer Historiker vorkommt, kann man bei Livius eine Ahnung davon bekommen, wie die Annalistik, auf die die meisten erhaltenden Historiker antworten, ausgesehen hat. Besonders das (auch sprachlich einfachere) erste Buch versieht die SuS mit Grundwissen über das politische Selbstverständnis der Römer am Beginn des Prinzipats. Diese Aspekte sollen an ausgewählten Textstellen erläutert werden. 

15

Dr. Matthias Hengelbrock

Raum: D 403

Plinius' Briefe im Lateinunterricht (Profil A, ZA 2021)

Nach einer kritischen Sichtung der KC-Vorgaben zum Leitthema „Römische Briefliteratur“ wird erstens ein Überblick über aktuelle Plinius-Ausgaben gegeben, die für unsere Zwecke brauchbar sind. Zweitens werden an konkreten Beispielen methodische Fragen bezüglich des Erwerbs der autorenspezifischen Kompetenzen erörtert. Drittens geht es um eine Einbettung des Leitthemas in die Kultur und Gesellschaft des Prinzipats.

Dr. Matthias Hengelbrock ist Leiter der NAV-Bezirksgruppe Oldenburg-Mitte, Lehrer am Alten Gymnasium Oldenburg und Geschichtsfachberater bei der Landesschulbehörde.

16

Johanna Niederau

Raum: D 303

Digitales Arbeiten mit Navigium

Beschreibung s.o. Nr. 8

 
 

16:00 - 16:45

 

17

Dr. Ulrike Bethlehem

Raum: D 207

Latine loqui und dessen Funktion für das Textverstehen

Was liest Du gerade in Latein? Welche Frage! Wir lesen nicht, wir dekodieren und rekodieren. Und wir tun dies sehr bewusst und nicht ohne Stolz auf die Systematik der ‚Reflexionssprache Latein‘. Lateinsprechen zeigt hier eine Abkürzung, die auszuprobieren sich lohnt: es nutzt angeborene Prozesse zum Spracherwerb, hohe Wiederholungsfrequenzen in mündlicher und schriftlicher Textproduktion und multiple Kollokationen für eine höhere aktive Sprachkompetenz und ein flüssigeres Lesen. Mut zum Mitmachen ist gefragt!

18

Dr. Matthias Hengelbrock

Raum: D 403

Plinius' Briefe im Lateinunterricht (Profil A, ZA 2021)

Beschreibung s.o. Nr. 15

19

Clemens Liedtke

Raum: D 209

Gesprächskreis „Mythologia“: Vokabeltraining mit der Mythologia-App

Das Griechisch-Lehrwerk "Mythologia" wurde vor zehn Jahren für den in Niedersachsen im Jahrgang 7 beginnenden Griechischunterricht von einer Arbeitsgruppe des Niedersächsischen Altphilologenverbandes konzipiert und ist seitdem ein gerne verwendetes Lehrwerk - auch über die Landesgrenzen hinaus. Nun wird die Mythologia durch einen Vokabeltrainer ergänzt, der als App angeboten wird. Die Anlage und der Umgang mit dieser App werden in diesem Arbeitskreis vorgestellt.

20

Prof. Dr. Michael Lobe

Raum: D 210

Augusteische Arachnophobie

Beschreibung s.o. Nr. 11

21

Wieland Richter

Raum: D 306

Den Römern begegnen: Konzept für eine Mini-Studienfahrt nach Trier mit Lateinlernern der Sek. I

Trier als von den Römern um das Jahr 17 v. Chr. gegründete Siedlung bietet mit seinen Baudenkmälern aus der römischen Kaiserzeit und mit den Exponaten des Landesmuseums vielfältige Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, auch während einer kurzen Exkursion das Leben und die Kultur der Römer durch unmittelbare Anschauung genauer zu erfahren. Diese Chance sollte – gerade mit Blick auf Austauschfahrten u. ä. in den modernen Fremdsprachen – genutzt werden, um die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu steigern.  

22

Ina Tebben, Dr. Friedgar Löbker

Raum: D 305

Die römische Satire am Beispiel von Petron und Apuleius unter Berücksichtigung moderner Literaturtheorien

In antiken Texten begegnen uns häufig längere Erzählungen: Denken wir an die Odyssee Homers oder an Vergils Aeneis. Insbesondere die griechisch-römischen Historiker stellen Geschichte erzählend da (z.B. Thukydides, Tacitus). Dabei tritt der Autor mit dem Adressaten bzw. Rezipienten in einen Dialog. Er bedient sich einer situativ angepassten Sprache und Diktion, einer entsprechenden Stilistik und Perspektivität sowie anderer Gestaltungsmittel. So stellt sich die Frage, wie diese Mittel als Untersuchungsgegenstände für eine ergiebige Interpretation im Schulunterricht zur Geltung kommen können. Die narratologische Analyse des französischen Literaturwissenschaftlers Gérard Genette (geb. 1930) gehört dabei zu den bekanntesten. Diese wird am Beispiel zweier Novellen aus den Satyrica Petrons (110-113) und den Metamorphosen des Apuleius (IX 5-7) vorgestellt. Dabei soll geprüft werden, welche Kriterien für eine ergiebige Textinterpretation zugrunde gelegt werden können.

23

Dörte Voß

Raum: D 404

Ovids Metamorphose von Apoll und Daphne (V. 533-542): Nutzung von QR-Codes im Rahmen einer Wochenplanarbeit

In den vergangenen Jahren hat die Medienkompetenz zunehmend an Stellenwert gewonnen. Dementsprechend wichtig erscheint es, im Unterricht regelmäßig mit digitalen Medien umzugehen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag täglich verwenden. Die Ausstattung vieler Schulen wird diesem Ziel jedoch oftmals nicht gerecht. Nichtsdestotrotz gibt es Möglichkeiten, mithilfe der Smartphones der Lernenden und eines mobilen Hotspots die Nutzung digitaler Medien zu gewährleisten und zugleich ein selbstständiges und individualisiertes Arbeiten zu ermöglichen.

Der vorliegende Wochenplan setzt diese Grundidee mit Hilfe von QR-Codes, Smartphones und Kopfhörern um. Innerhalb des Wochenplans finden sich an verschiedenen Stellen QR-Codes, hinter denen Websites mit Zusatzinformationen, Videos oder auch Bildmaterial hinterlegt sind. Diese dienen als Ausgangspunkt vieler Aufgaben. Da die Lernenden während der Bearbeitungszeit zum Teil zwischen verschiedenen Aufgaben auswählen können und dafür verschiedenes Material benötigen, kann dieses nicht im Plenum gesichtet werden. Somit ist die individuelle Nutzung mobiler Endgeräte unerlässlich, um dem Charakter des Wochenplans gerecht zu werden und nicht in die freie Arbeit der Schülerinnen und Schüler eingreifen zu müssen. Mithilfe eines QR-Code-Scanners auf dem Smartphone erhält man eine direkte Verbindung zur jeweiligen URL und dem dort befindlichen Material. Bei Videos können Kopfhörer angeschlossen werden, bevor dieses gesichtet wird, um die anderen Mitschüler und Mitschülerinnen nicht zu stören.

24

Johanna Niederau

Raum: D 303

Digitales Arbeiten mit Navigium

Beschreibung s.o. Nr. 8

                                                                               

Wichtige Hinweise:

Anmeldung – Eintritt – Teilnahmebescheinigung

Alle Besucher des Landestages müssen sich am Veranstaltungstag im Tagungsbüro im Clemens-August-Gymnasium anmelden. Das Tagungsbüro in Raum A 324 ist am 20.September ab 9.30 Uhr besetzt. Nach der Mittagspause zieht das Tagungsbüro in die Mensa um.

Die Teilnahme am Landestag ist für Mitglieder des NAV kostenlos. Gäste entrichten bitte einen Veranstaltungsbeitrag von 25,- Euro im Tagungsbüro.

Im Veranstaltungsbüro im erhalten Sie auch die Teilnahmebescheinigung

Mittagessen und Pausenangebot

Am CAG wird in der Mittagspause in der Mensa eine Essensverpflegung angeboten. Essensmarken können Sie im Veranstaltungsbüro erwerben.

Ebenfalls wird zwischen 14 – 16 Uhr Kaffee, Tee und selbstgebackener Kuchen in der Mensa angeboten.

Wie immer erwarten Sie Verlage und Reiseanbieter mit der Präsentation ihres aktuellen Angebotes.

Wegbeschreibung (Bahnhof – CAG)

Vom Bahnhof sind es nur 350m bis zum Clemens-August-Gymnasium.

Parkmöglichkeiten

Das CAG selbst verfügt über einen großen Parkplatz, weitere Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung befinden sich am ZOB und auf dem Parkplatz Famila.

» Via Google Maps: Parkplätze rund um das Clemens-August-Gymnasium

» Das vollständige PROGRAMM finden Sie hier zum Download (PDF)